05.05.2019 - Thomas Trendelbernd

Hitziges Duell in Sürenheide

Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu und für die meisten Kreisligamannschaften geht es eigentlich nur noch um die goldene Ananas. Bei der heutigen Auswärtsfahrt der 2. Mannschaft wurde dieses alte Sprichwort von einigen Akteuren der Heimmannschaft etwas falsch aufgefasst und man erwartete wohl nach einen siegreichen Spiel tatsächlich eine goldene Trophäe, denn anders war das Auftreten vereinzelter Suryoye Akteure nicht zu erklären.

Aber erst einmal zum Spielverlauf. Druffel versuchte am frühen Sonntagmorgen auf dem Sürenheider Acker den Gegner früh unter Druck zu setzen und nach den deutlichen Niederlagen der letzten Wochen eigene Torchancen heraus zu spielen, doch der Matchplan ging in der Anfangsphase nicht auf.

Ein schneller Angriff über die linke Seite und ein Suryoye Angreifer war der Druffeler Abwehr enteilt und konnte bereits in der 7. Minute das 1:0 erzielen.

Druffel schüttelte sich einmal und spielte weiter mutig nach vorne, was in der 13. Minute durch den 1:1 Ausgleichstreffer durch Sebastian Zuraski, nach guter Vorarbeit von Fred Becker belohnt wurde. Nur fünf Minuten später waren aber wieder die Gastgeber am Drücker und konnten erneut Ihre Schnelligkeit ausspielen und das 2:1 erzielen (18. Min.).

In der Folgezeit ging es auf und ab mit Chancen auf beiden Seiten. Es entwickelte sich eine offene Partie, die aber immer wieder durch kleine Nicklichkeiten und teils überharten Einsteigens seitens der Gastgeber unterbrochen wurde, sodass nur wenig Spielfluss zu Stande kam.

In der zweiten Halbzeit wollte die Druffeler weiter das Tempo hoch halten, mussten aber kurz nach Wiederanpfiff unglücklich das 3:1 in der 50. Minute hinnehmen.

Doch Druffel gab nicht auf und versuchte weiter den Anschlusstreffer zu erzielen. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie immer zerfahrener und beide Teams diskutierten nahezu jede Entscheidung auf dem Spielfeld aus. Zu allen Überfluss ließ sich ein Druffeler Akteur noch zu einem dummen Foulspiel hinreißen, wo man sich mit der gezeigten gelben Karte noch beim Schiedsrichter bedanken durfte.  

In der Schlussphase warf man dann alles nach vorne und man musste den ein oder anderen Konter hinnehmen, die die Gastgeber aber nicht nutzen konnten und teils fahrlässig vergeigten.

In der 80. Minute wurde es dann nochmals hitzig. In der Druffeler Hälfte rammte ein Suryoye Akteur völlig unnötig und überhart in einem Zweikampf Tim Bäumker den Ellenboden in den Bauch. Der am Boden liegende Bäumker wurde dann noch von einem Verler Auswechselspieler eine Flasche  ins Gesicht geschüttet, was mit Fussball und Fairplay zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts mehr zu tun hatte. Zum Glück behielten aber einige Verler an der Seitenlinie einen kühlen Kopf und beruhigten Ihre Mitspieler, sodass die Partie doch noch zu Ende gespielt werden konnte.

Mehr als ein Lattentreffer von Niels Seger in der 87. Minute sprang für die DSG nicht mehr heraus und so endete die Partie mit 3:1 für Suryoye.

Am kommenden Sonntag geht es für die DSG wieder nach Sürenheide. Um 11:00 Uhr muss man auf dem künstlichen Grün gegen den FC Sürenheide ran.