18.02.2019 - Jens Himmeldirk

1. Mannschaft verliert 1:2 gegen Aramäer Rheda- Wiedenbrück

Mit einer couragierten und taktisch starken Leistung trat die 1. Mannschaft bei frühlingshaften Temperaturen am gestrigen Sonntagnachmittag gegen den Tabellenführer Aramäer Rheda- Wiedenbrück auf deren ungeliebten Kunstrasen an der Burg in Wiedenbrück an.

Die 1. Halbzeit war geprägt von 80% Ballbesitz der Gastgeber. Doch Druffel verteidigte gut und ließ dem hoch favorisiertem Gastgeber kaum eine Möglichkeit zum Tor. Im Gegenteil: DSG- Stürmer Mark Juretko war es, der nach einem Konter alleine auf den Keeper zulaufen konnte, den Ball aber nur um Zentimeter neben den Kasten setzte. Auf der Gegenseite entschärfte nur 5 Minuten danach Aushilfs- Torwart Florian Sandbothe einen blitzsauberen Aramäer Angriff mit einer Glanzparade.

Dann die entscheidende Szene der 1. Hälfte: Die Aramäer zogen durch die Mitte einen Angriff auf, der Ball landete am Elfmeterpunkt zwischen Jens Himmeldirk und Florian Sandbothe und getreu dem Motto: „Nimm Du ihn, ich hab ihn sicher“ nahm Himmeldirk das Leder mit, verstolperte den Ball aber und der gegnerische Linksaußen durfte unbedrängt zur 1:0 Führung einnetzen.

Sei’s drum: Druffel spielte auch in der Folge ordentlich und konzentriert mit, so dass es mit dem 0:1 im Nacken zum Pausentee ging.

In Hälfte 2 dann das gleiche Bild: Aramäer mit viel Ballsicherheit und Ballbesitz, Druffel lauerte auf Konter. Und die Taktik sollte belohnt werden: Nach einem Handspiel im eigenen Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Druffel. Jens Rehkemper – im Hinspiel hatte er noch einen Elfmeter an den Pfosten genagelt – behielt dieses Mal die Ruhe und schob die Kugel eiskalt rechts unten zum umjubelten Ausgleich für die DSG ein.

Und jetzt war richtig Feuer in der Partie. Der Tabellenführer nebst hektischem und lautem Gefolge am Spielfeldrand wurde nervös, gegen die Kartoffeln aus Druffel durfte man im Titelrennen natürlich keine Punkte abgeben. Kleinere und größere Nicklichkeiten verwarnte der Schiedsrichter auf beiden Seiten mit gelben Karten, doch Druffels Abwehrbollwerk hielt zunächst Stand.

Etwa 15 Minuten vor Schluss dann doch noch der Führungstreffer für den Gastgeber: Der Ball flog lang durch den DSG Strafraum, vermeintlich ins Toraus, und wurde von dort aus wieder in die Mitte gespielt, wo der Aramäer- Stürmer zum 2:1 Treffer einschoss. Druffel war in dieser Situation leider einmal nicht ganz wach und schaltete zu langsam.

Bis zum Ende der Partie passierte nicht mehr ganz viel, so dass Druffel zwar als Verlierer, aber dennoch erhobenen Hauptes zum nächsten Auswärtsspiel kommenden Sonntag in Varensell fahren darf.